Augmented Reality Entwicklung


NAU-HAU · AR & VR ENTWICKLUNG

AR Agentur für Museen, Kultur & Bildung

Wir entwickeln AR-, VR- und interaktive Anwendungen für Museen, Kultur und Bildung – dort, wo Originale ergänzt, historische Zusammenhänge sichtbar oder schwer zugängliche Orte und Inhalte erfahrbar werden sollen.

AR im Museum

Exponate um Informationen, Rekonstruktionen oder interaktive Ebenen ergänzen. Das Original bleibt im Mittelpunkt, digitale Inhalte kommen dort hinzu, wo sie beim Verstehen helfen.

Kulturerbe erleben

Nicht mehr vorhandene Räume, Gebäude oder Zustände rekonstruieren und direkt mit dem heutigen Ort vergleichen. So werden Veränderungen sichtbar, die sich mit Text und Bild nur schwer vermitteln lassen.

Interaktiv lernen

Inhalte selbst erkunden statt nur lesen: Ob Touchscreen, AR oder VR – wir entwickeln Vermittlungsformate, bei denen Besucherinnen und Besucher Zusammenhänge aktiv nachvollziehen können.

Wenn ein Objekt allein nicht die ganze Geschichte erzählen kann.

Wie sah dieser Ort früher aus? Wie wurde ein Objekt benutzt? Was ist heute nicht mehr sichtbar? Interaktive Medien können genau dort ergänzen, wo Ausstellungstexte, Bilder oder Modelle an ihre Grenzen kommen.

Wir verbinden kuratorische Inhalte mit 3D, Animation, Audio und Interaktion. Dabei geht es nicht darum, möglichst viel Technik in eine Ausstellung zu bringen, sondern darum, für jede Geschichte die passende Form zu finden.

Illustration: Zwei Kinder erkunden mit einer Vermittlerin ein historisches Stadtmodell am Touchscreen

AR oder VR – was passt zur Vermittlung?

Illustration: Eine Besucherin entdeckt die digitale Ergänzung eines antiken Gefäßes auf einem Tablet

AR Das Original digital ergänzen

Augmented Reality eignet sich, wenn das reale Objekt oder der historische Ort sichtbar bleiben soll. Digitale Inhalte werden direkt darüber oder daneben eingeblendet – etwa Rekonstruktionen, verborgene Details oder zusätzliche Erklärungsebenen.

Illustration: Eine Besucherin erlebt mit VR-Brille eine historische Stadt, begleitet von einem Museumsmitarbeiter

VR Orte vollständig rekonstruieren

Virtual Reality ist sinnvoll, wenn ein Ort, ein Raum oder eine Situation vollständig rekonstruiert werden soll. Besuchende können sich darin bewegen und räumliche Zusammenhänge aus eigener Perspektive erleben – auch wenn das Original nicht mehr existiert oder nicht zugänglich ist.

Einblick in unsere bisherigen Projekte.

PROJEKT 01 · DIÖZESANMUSEUM ROTTENBURG

Exponate zugänglich machen, die sonst verborgen bleiben

Für das Diözesanmuseum Rottenburg haben wir ausgewählte Exponate als virtuelle Schatzkammer umgesetzt. Besucherinnen und Besucher können Objekte betrachten und erkunden, die im Original nur eingeschränkt zugänglich oder schwer auszustellen sind. Ergänzend entstanden physische Tastobjekte für einen weiteren Zugang zu den Exponaten.

DIÖZESANMUSEUM ROTTENBURG – Exponate zugänglich machen, die sonst verborgen bleiben

PROJEKT 02 · VELORISTA METZINGEN

Stadtgeschichte direkt am Ort sichtbar machen

Für eine Stadtführung in Metzingen haben wir historische Inhalte mit immersiven Medien verbunden. Während der Tour können Besucherinnen und Besucher frühere Ansichten und rekonstruierte Situationen direkt mit dem heutigen Stadtraum vergleichen.

VELORISTA METZINGEN – Stadtgeschichte direkt am Ort sichtbar machen

PROJEKT 03 · BAYERISCHE STAATSOPER

Oper außerhalb des Opernhauses erlebbar machen

Für die Bayerische Staatsoper haben wir ein 360-Grad-Erlebnis entwickelt, das Szenen aus dem Opernhaus an einen öffentlichen Ort bringt. Menschen können eine Aufführung aus einer Perspektive erleben, die ihnen im normalen Vorstellungsbetrieb so nicht zur Verfügung steht.

BAYERISCHE STAATSOPER – Oper außerhalb des Opernhauses erlebbar machen

PROJEKT 04 · KUNSTKOLLEKTIV

Literatur gemeinsam als begehbaren Raum erforschen

In diesem experimentellen Multi-User-Projekt werden literarische und künstlerische Inhalte zu einem gemeinsamen virtuellen Raum. Mehrere Personen können sich gleichzeitig darin bewegen, Inhalte entdecken und miteinander auf das Erlebte reagieren.

KUNSTKOLLEKTIV VR – Literatur gemeinsam als begehbaren Raum erforschen

JETZT GEMEINSAM STARTEN

Wo fangen wir an?

Oft beginnt ein Kulturprojekt nicht mit „Wir brauchen AR oder VR“, sondern mit einer Geschichte, einem Exponat oder einem Ort, der sich mit den bisherigen Mitteln nur schwer vermitteln lässt. Gemeinsam finden wir heraus, welche Form dafür sinnvoll ist.

  • Mit einem klar abgegrenzten Anwendungsfall beginnen
  • Früh mit Team oder Publikum ausprobieren
  • Persönliche Begleitung von Konzept bis Betrieb
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    Geschichte und Ziel verstehen

    Was soll vermittelt werden, für wen und in welchem räumlichen Kontext? Zuerst klären wir Inhalt und Ziel – die Technologie kommt danach.

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    Einen sinnvollen Einstieg festlegen

    Wir wählen einen überschaubaren Anwendungsfall und stimmen Inhalt, Technik, Budget und Zeitplan darauf ab.

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    Prototyp mit echten Nutzern testen

    Ihr Team und – wenn möglich – spätere Besucherinnen und Besucher testen die erste Umsetzung. So zeigt sich früh, was verständlich ist und was angepasst werden muss.

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    Nur das ausbauen, was funktioniert

    Erprobte Elemente werden weiterentwickelt, zusätzliche Inhalte gezielt ergänzt.

Häufige Fragen.

Was kostet eine AR-Anwendung für ein Museum?

Als erste Budgetorientierung kann eine kompakte Anwendung ab etwa 5.000 Euro beginnen. Umfangreiche Inhalte und komplexe Interaktionen können ein Budget bis etwa 80.000 Euro erfordern. Rund 20.000 Euro sind ein möglicher Planungsrahmen für ein klar abgegrenztes Projekt – das konkrete Angebot richtet sich nach Ihrem Vorhaben.

Wichtig sind die Anzahl der Stationen, die vorhandenen Medien, der Aufwand für 3D-Rekonstruktionen und die gewünschten Sprachen. Auch Geräte, Betrieb und spätere Aktualisierungen gehören in die Planung. Gemeinsam legen wir fest, was für den Einstieg sinnvoll ist und welche Inhalte sich später ergänzen lassen.

Können wir vorhandene Sammlungsdaten und Medien nutzen?

Ja, sehr gerne. Fotos, Scans, Texte, Audioaufnahmen, historische Pläne und vorhandene 3D-Modelle sind wertvolle Grundlagen. Wir sichten Ihr Material gemeinsam und klären, was sich direkt übernehmen lässt und wo eine Aufbereitung oder Ergänzung sinnvoll ist. Für eine erste Einschätzung genügt ein Überblick über Ihre Bestände und die Geschichte, die Sie vermitteln möchten.

Die fachliche Einordnung entwickeln wir mit Ihrem Team. Bei Rekonstruktionen unterscheiden wir belegte Informationen von interpretierenden Ergänzungen. Auch Bildrechte, Quellenangaben und die Freigabe der Inhalte stimmen wir frühzeitig ab, damit die digitale Vermittlung zu Ihrem wissenschaftlichen und kuratorischen Anspruch passt.

Brauchen unsere Gäste eigene Geräte oder eine App?

Das hängt vom Einsatz ab. AR lässt sich je nach Funktion und Geräteunterstützung als App oder im Browser auf Smartphones und Tablets umsetzen. Leihgeräte im Museum ermöglichen eine einheitliche Ausstattung; bei eigenen Geräten der Gäste prüfen wir die unterstützten Modelle und den Zugang zu den Inhalten. Für VR wird eine geeignete Brille benötigt.

Gemeinsam berücksichtigen wir WLAN, Akkulaufzeit, Betreuung und Besucherfluss. Gut lesbare Inhalte, Untertitel, unterschiedliche Sprachen und eine verständliche Bedienung können wir von Anfang an einplanen. Für Menschen, die kein Gerät nutzen möchten oder können, lässt sich ein ergänzender Zugang vorsehen, etwa über eine Medienstation. Die passenden Anforderungen legen wir mit Ihrem Vermittlungsteam fest.

Wie lange dauert die Umsetzung – und können wir klein starten?

Ja. Eine einzelne Station oder ein ausgewähltes Exponat eignet sich gut als Einstieg. So können Sie das Konzept mit Ihrem Publikum erproben und anschließend gezielt erweitern. Für die Zeitplanung sind vor allem der Umfang der Inhalte, vorhandene Medien und die Abstimmung mit Ihrem Team entscheidend. Aufwendige Rekonstruktionen, mehrere Sprachen oder zusätzliche Funktionen benötigen entsprechend mehr Vorlauf.

Wenn ein Ausstellungstermin bereits feststeht, planen wir von diesem Datum rückwärts: mit Meilensteinen für Konzept, Prototyp, Inhaltsfreigabe und Tests vor Ort. Teilen Sie uns den Termin möglichst früh mit. Gemeinsam legen wir fest, welche Inhalte zum Start unverzichtbar sind und was sich in einer späteren Ausbaustufe ergänzen lässt.

Können wir Inhalte später aktualisieren oder die Anwendung erweitern?

Das lässt sich von Anfang an einplanen. Ob neue Objekte, überarbeitete Texte, zusätzliche Sprachen oder eine wechselnde Sonderausstellung: Wir klären mit Ihnen, welche Inhalte regelmäßig geändert werden sollen. Darauf stimmen wir den Aufbau der Anwendung ab. Für geeignete Inhalte kann eine redaktionelle Pflege durch Ihr Team vorgesehen werden; Änderungen an Interaktionen oder komplexen 3D-Szenen setzen wir nach Vereinbarung um.

Vor der Übergabe besprechen wir außerdem Zuständigkeiten, Dokumentation und den gewünschten technischen Support. Auch Geräte- und Betriebssystemaktualisierungen berücksichtigen wir bei der Planung. So wissen Sie, wie Ihre Anwendung gepflegt wird und welche Leistungen für spätere Anpassungen vereinbart werden müssen.

Lassen Sie uns Ihr Kulturprojekt besprechen.

Für das erste Gespräch genügt eine kurze Beschreibung Ihres Vorhabens. Die nächsten Schritte klären wir gemeinsam.

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